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                     Joseph Haydn | Die Schöpfung

 

       

2. Juni 2018  | Dom zu Bardowick | 19:00 Uhr

Die Schöpfung ist ein Oratorium von Joseph Haydn (Hob. XXI:2). Das Werk entstand ab 1796 bis 1798 und thematisiert die Erschaffung der Welt, wie sie in der Genesis (1. Buch Mose) der Bibel erzähltwird. Eine dramatische Handlung durch agierende Figuren gibt es in der Schöpfung nicht, vielmehr wird erzählt, wie Gott in sieben Tagen die Welt erschafft. Die Ouvertüre schildert das Chaos, das vor Beginn der Schöpfung herrscht. Im Anfangsrezitativ wird die Entstehung von Himmel und Erde erzählt „und es ward Licht“. Vor dem „heiligen Strahle“ fliehen die Höllengeister in die Tiefe, das Chaos schwindet, Ordnung entsteht „und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort“.
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                     Johann Sebastian Bach | Das Weihnachtsoratorium | Teil 1-2, 5-6

 

       

2. Dez. 2018  | Dom zu Bardowick | 19:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium ist ein sechsteiliges Oratorium für Gesangssolisten, gemischten Chor und Orchester. Die große Orchesterbesetzung mit Holzbläsern (2 Traversflöten, 2 Oboen, 2 Oboe d’amore, 2 Oboe da caccia), den sprichwörtlichen Pauken und (drei) Trompeten, Streichorchester und Continuo ist dem hochfestlichen Anlass angemessen. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachts- festkreises vorgesehen – erstmalig zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 – werden heute ausgewählte Teile (besonders häufig: Teile I–III) oder – seltener – das gesamte Oratorium im Konzertrahmen aufgeführt, und für viele Menschen gehört der Konzertbesuch zum alljährlichen festen Ritual in der (vor)weihnachtlichen Zeit. Im ersten Teil wird die Geburt Jesu dargestellt. Bach eröffnet diesen Teil und damit das Oratorium wie die meisten seiner Kantaten mit einem groß angelegten Eingangschor, hier mit Pauken und Trompeten. „Jauchzet, frohlocket“, die Gemeinde wird sofort unmittelbar angesprochen und in das aktuelle Geschehen einbezogen: „rühmet, was heute der Höchste getan“. Der zweite Teil handelt von der Nachricht der Geburt Jesu an die Hirten. Anders als in allen anderen Teilen, in denen ein Chorsatz am Anfang steht, erklingt in dieser nächtlichen Szene eine reine Instrumentalmusik, überschrieben Sinfonia, nach Art einer Pastorale im punktierten Siciliano-Rhythmus. In Teil V und VI steht der Besuch der Weisen aus dem Morgenland im Mittelpunkt. Teil V ist als einziger für einen gewöhnlichen Sonntagsgottesdienst vorgesehen und endet vielleicht aus diesem Grund mit einem einfachen Choral. Die Instrumentation ist im Vergleich mit den anderen Teilen schlicht (Oboen und Streicher). Teil VI mit seiner großen Instrumentalbesetzung und der Tonart D-Dur knüpft an die Teile I und III an, bildet auf diese Weise eine Klammer um das Weihnachts-Oratorium und beschließt das ganze Werk feierlich.
Govaert Flinck, Ankündigung an die Hirten, 1639
Wer sich die Sitzplatzbelegung im Dom zu Bardowick ansehen möchte, kann dies gern hier tun. Einfach auf dieses Kästchen klicken, dann öffnet sich der Domplan mit Preisgruppeneinteilung (PDF)

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                     Joseph Haydn | Die Schöpfung

       

Die Schöpfung ist ein Oratorium von Joseph Haydn (Hob. XXI:2). Das Werk entstand ab 1796 bis 1798 und thematisiert die Erschaffung der Welt, wie sie in der Genesis (1. Buch Mose) der Bibel erzähltwird. Eine dramatische Handlung durch agierende Figuren gibt es in der Schöpfung nicht, vielmehr wird erzählt, wie Gott in sieben Tagen die Welt erschafft. Die Ouvertüre schildert das Chaos, das vor Beginn der Schöpfung herrscht. Im Anfangsrezitativ wird die Entstehung von Himmel und Erde erzählt „und es ward Licht“. Vor dem „heiligen Strahle“ fliehen die Höllengeister in die Tiefe, das Chaos schwindet, Ordnung entsteht „und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort“.

2. Juni 2018  | Dom zu Bardowick | 19:00 Uhr

             Johann Sebastian Bach |

Das Weihnachtsoratorium | Teil 1-2, 5-6

 

       

2. Dez. 2018  | Dom zu Bardowick | 19:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium ist ein sechsteiliges Oratorium für Gesangssolisten, gemischten Chor und Orchester. Die große Orchester- besetzung mit Holzbläsern (2 Traversflöten, 2 Oboen,   2 Oboe d’amore, 2 Oboe da caccia), den sprichwört- lichen Pauken und (drei) Trompeten, Streichorchester und Continuo ist dem hochfestlichen Anlass angemessen. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfest- kreises vorgesehen – erstmalig zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 – werden heute ausgewählte Teile (besonders häufig: Teile I–III) oder – seltener – das gesamte Oratorium im Konzertrahmen aufgeführt, und für viele Menschen gehört der Konzertbesuch zum alljährlichen festen Ritual in der (vor)weihnachtlichen Zeit. Im ersten Teil wird die Geburt Jesu dargestellt. Bach eröffnet diesen Teil und damit das Oratorium wie die meisten seiner Kantaten mit einem groß angelegten Eingangschor, hier mit Pauken und Trompeten. „Jauchzet, frohlocket“, die Gemeinde wird sofort unmittelbar angesprochen und in das aktuelle Geschehen einbezogen: „rühmet, was heute der Höchste getan“. Der zweite Teil handelt von der Nachricht der Geburt Jesu an die Hirten. Anders als in allen anderen Teilen, in denen ein Chorsatz am Anfang steht, erklingt in dieser nächtlichen Szene eine reine Instrumentalmusik, überschrieben Sinfonia, nach Art einer Pastorale im punktierten Siciliano-Rhythmus. In Teil V und VI steht der Besuch der Weisen aus dem Morgenland im Mittelpunkt. Teil V ist als einziger für einen gewöhnlichen Sonntagsgottesdienst vorgesehen und endet vielleicht aus diesem Grund mit einem einfachen Choral. Die Instrumentation ist im Vergleich mit den anderen Teilen schlicht (Oboen und Streicher). Teil VI mit seiner großen Instrumentalbesetzung und der Tonart D- Dur knüpft an die Teile I und III an, bildet auf diese Weise eine Klammer um das Weihnachts-Oratorium und beschließt das ganze Werk feierlich.
Govaert Flinck, Ankündigung an die Hirten, 1639
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